Rückblick DPWF 2017

 

 Am 26. April startete das 13. Deutsch-Polnische Wirtschaftsforum unter dem Titel „EU or not? – From Family back to Individuality“ in Köln. 25 polnische Studenten trafen auf 25 deutsche Studenten, um mit ihnen über die Zukunft der EU zu diskutieren und debattieren, Experten zu befragen und sich gegenseitig kennen zu lernen. Ziel des Forums war es, die politischen als auch die gesamtwirtschaftlichen Wendungen zu verstehen und deren Auswirkungen mithilfe von Vorträgen und Diskussionsrunden zu beleuchten. Unter Berücksichtigung der kulturellen Vielfalt im Arbeits- und Kundenumfeld wird eine erfolgreiche Kommunikation und wirtschaftliches Handeln immer wichtiger.

 

Offiziell eröffnet wurde das Forum mit einem Vortrag von Herrn Prof. Dr. Wessels, Inhaber des Jean Monnet Lehrstuhls für Europäische Politik, welcher die Gaststudenten begrüßte und über die Wichtigkeit der EU sprach. Im Anschluss wurde die Gruppe im historischen Rathaus zu Köln durch den stellvertretenden Bürgermeister Bartsch empfangen, von wo es zum Empfang im polnischen Generalkonsulat weiter ging, wo der Generalkonsul die Studenten gemeinsam mit dem Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln empfing und mit den Studenten einem spannenden Vortrag über die Unterschiede der deutschen GmbH gegenüber dem polnischen Gegenstück lauschte.

Als Ergänzung zum inhaltlichen Programm besuchte die Gruppe den Campus der Vereinten Nationen in Bonn, wo sie eine Führung über das Gelände bekam sowie einen Vortrag über die Bedeutung supranationaler Abkommen hörte. Ebenfalls in Bonn besuchten sie die Deutsche Welle, von wo aus deutsche Nachrichten in die ganze Welt gesendet und damit ein wichtiger Beitrag zur Presse- und Informationsfreiheit geleistet werden.

Aber auch die Freizeit und der interkulturelle Austausch kam bei den vier Tagen nicht zu kurz. Neben dem Besuch in einem Kölner Brauhaus mit gemeinsamen traditionell kölschem Essen und einer Brauhausführung standen unter anderem auch eine Stadt-Rallye und gemeinsames Grillen auf dem Programm.

 

Zwei Wochen später flog die deutsche Gruppe vom 11. bis 14. Mai nach Warschau, um dort die Tage bei ihren Austauschpartnern zu wohnen und die Frage nach mehr oder weniger europäischer Integration aus polnischer Sicht zu debattieren.

Der polnische Teil startete in der „Warsaw School of Economics“ mit einer Begrüßung der polnischen Organisatoren und einem thematischen Workshop. Zudem wurde die Deutsche Botschaft besucht, bei der es zu einem angeregten Austausch zwischen den Studenten und den Gastgebern kam. Um sich auf den Besuch der Warschauer Börse einzustimmen, welcher am nächsten Tag auf der Agenda stand, besuchte die Gruppe zuvor das Geldmuseum der polnischen Nationalbank. Der nächste Tag hielt zudem eine Expertendiskussion sowie ein Lagerfeuer am Vistula Fluss bereit.

Zeit für den interkulturellen Austausch gab es auch hier:  Lagerfeuer mit Picknick, eine Stadtführung durch Warschau, gemeinsames Pierogi essen, ein Besuch im Museum der Geschichte der polnischen Juden sowie ein Besuch des Palastes von König Jan des Drittens waren nur einige Programmpunkte.

 

Insgesamt war es ein gelungenes Forum mit interessierten und interessanten Teilnehmern, die sich in Vorträgen, Workshops und Diskussionen angeregt über die Vor- und Nachteile der EU sowie den heutigen Schwierigkeiten austauschten.

 

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