Agenda 2020

ENERGY TRANSFORMATION 


Willkommen in Köln

 

Wie jedes Jahr werden wir zu Beginn des Wirtschaftsforums in Köln offiziell im historischen Rathaus von Vertretern der Stadt Köln begrüßt. 



Mobilität in der Energiewende - Wasserstoff für die ÖPNV

Fahrzeuge, die vollkommen schadstofffrei unterwegs sind und statt Abgasen nur Wasserdampf ausstoßen? Mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen-Busse bieten für den Regionalverkehr beste Grundlagen. Mit Reichweiten von ganzjährig bis zu 350 km und Betankungszeiten von unter zehn Minuten haben wir Parameter, die denen der Dieselbusse vergleichbar sind.

2011 startete dieses ehrgeizige Projekt der RVK mit zwei Brennstoffzellen-Hybridbussen des Typs „Phileas“ vom niederländischen Hersteller APTS.

Inzwischen ist die Idee eines schadstofffreien ÖPNV keine Zukunftsmusik mehr, sondern Realität. Mit der Förderung von über 13 Millionen Euro konnte 2018 den Grundstein für die größte Brennstoffzellen-Hybridbus-Flotte Deutschlands zu legen. 

 

Was seitdem geschah, erfahrt ihr aus erster Hand von der Regionalverkehr Köln GmbH im Rahmen eines Fachvortrages. 



Möbilität in der Energiewende - Was bringen Diesel-Fahrverbote?

IHK – Drei Buchstaben, die fast jeder schon einmal gehört hat. Sie stehen für das Netzwerk der 79 Industrie- und Handelskammern. Die IHKs sind Einrichtungen der Wirtschaft für die Wirtschaft und in den Regionen zuhause. Hier sind sie verankert und wissen, was die Wirtschaft bewegt. Gemeinsam mit ihren Mitgliedsunternehmen übernehmen sie Verantwortung in ihren Regionen und tragen dazu bei, gute Voraussetzungen für Wohlstand und Wachstum zu schaffen.

2018 hat das Kölner Verwaltungsgericht entschieden, dass die Stadt Köln aufgrund hoher Luftverschmutzung Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge erlassen muss. In Köln sind über 50.000 Unternehmen innerhalb der Umweltzone ansässig. Die Bedeutung der Luftreinhaltung ist unbestritten. Die Gerichtsvorgaben sind für den Wirtschaftsverkehr jedoch kaum umsetzbar. Welche Ausnahmen die IHK für die Unternehmen fordert und welche Alternativen sie bei der Schadstoffbelastung vorschlägt, erfahrt ihr im Rahmen eines Fachvortrages. 



Kraftwerke der Zukunft - Anlagenflexibilität und Kraft-Wärme-Kopplung

Die Stadtwerke Köln GmbH (SWK) ist die übergeordnete Holding der Stadt Köln. Die Unternehmen unter dem Dach der Stadtwerke Köln GmbH sichern die Grundversorgung und das Gemeinwohl der Bürger der Stadt Köln und schaffen attraktive Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Das Heizkraftwerk Niehl 3 der RheinEnergie zählt zu den flexibelsten und effizientesten der Welt und ist ein wichtiger Pfeiler der Energiewende. Sie kombiniert die hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungstechnologie mit einem Höchstmaß an Anlagenflexibilität. Damit dient diese Anlage einerseits der CO2-armen Strom- und Wärmeversorgung in Köln und ergänzt andererseits in idealer Weise die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energiequellen.

 

Wir erhalten von den Stadtwerken Köln und der RheinEnergie einen Einblick in die Herausforderungen und Auswirkungen der Energiewende auf lokale und überregionale Institutionen. Erfahrt mehr über eins der modernsten Nahwärmekraftwerke Niehl 3, direkt bei uns in Köln und seine Bedeutung für die Region!



Zukunft der Energie - Klimaschutzlösungen made in Germany 

In Kooperation mit der Energieagentur.NRW GmbH und dem Forschungszentrum Jülich erhalten wir einmalige Einblicke in die Forschungsarbeit rund um Energie und Umwelt. 

Die Forschungszentrum Jülich GmbH betreibt, gestützt auf die Schlüsselkompetenzen Physik und Supercomputing, interdisziplinäre Forschung in den Bereichen Gesundheit, Energie und Umwelt sowie Information. Mit rund 5800 Mitarbeitern gehört es zu den größten Forschungseinrichtungen Europas.

Im Rahmen einer Exkursion besichtigen wir die größte künstliche Sonne der Welt. Sie scheint seit dem 23. März 2017 in Jülich. Da die Sonne in Mitteleuropa selten und unregelmäßig scheint, ist für die Entwicklung neuer Solar-technologien eine künstliche Sonne das Mittel der Wahl. Damit ersparen sich die Forscher teure Forschungsinfrastruktur in fernen südlichen Ländern. Schlechtwetterperioden und schwankende Strahlungswerte könnten auch dort die Tests negativ beeinflussen. „Synlight“ erspart nicht nur Reiseaufwand sondern es bietet vor allem ein Testumfeld mit exakt reproduzierbaren Parametern.

Neben "Synlight" steht auch der neue Solarturm auf unserer Agenda. Am 16. August 2019 fiel der offizielle Startschuss für den Bau eines zweiten Solarturms des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Jülich. Er soll ab Frühjahr 2020 parallel zum ersten Solarturm betrieben werden. Das Besondere der Anlage: Sie verfügt über drei Testebenen, die gleichzeitig genutzt werden können. Die Testkapazitäten des ersten Solarturms reichen schon seit einiger Zeit kaum noch aus, um der gestiegenen Nachfrage von Wissenschaft und Industrie gerecht zu werden.



Versorgungssicherheit während der Energiewende - Was passiert, wenn die Sonne mal nicht scheint? 

In der RWE Power ist die Erzeugung von Strom aus Braunkohle und Kernenergie gebündelt. Die konventionellen Energieträger liefern verlässlich Strom, wenn Sonne und Wind nicht verfügbar sind. Damit bilden die Kraftwerke im Rheinischen Revier und der RWE Nuclear das Rückgrat für die Versorgungssicherheit in Deutschland. Sie werden noch viele Jahre als Leistungsträger benötigt, denn die Umstellung auf Strom aus Sonne und Wind erfordert einen langen Prozess.

 

Kommt mit uns in den Tagebau Hambach, der größte von der RWE Power AG betriebene Tagebau, und erkundet das Revier. 



Energiepolitik in Europa - Was machen die Nachbarn? 

Das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI) ist gemeinnützig und versteht sich als Wissensfabrik mit dem Ziel, neues Wissen über zunehmend komplexe Energiemärkte zu schaffen, zu verbreiten und nutzbar zu machen. Die Energiewelt erfährt zurzeit einen dramatischen Wandel mit sich ändernden politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie neuen Technologien und Innovationen. Diese Veränderungen werfen komplexe Fragen auf, für die das EWI Antworten sucht: durch praxisnahe, energieökonomisch fundierte und agenda-neutrale Forschung.

 

Bei dem Besuch des EWIs erhalten wir Einblicke in aktuelle Forschungsfragen und erfahren in einem Fachvortrag, wie die aktuelle politische Lage in Europa ist. 



Stromhandel der Zukunft - Digitalisierung als Voraussetzung für die Energiewende

Next Kraftwerke betreibt eines der größten virtuellen Kraftwerke Europas. Im virtuellen Kraftwerk sind tausende Stromproduzenten und Stromverbraucher digital vernetzt. Durch die Vernetzung wird die Leistung der Teilnehmer gebündelt – zahlreiche kleine Anlagen an verschiedenen Standorten können von einem zentralen Ort gesteuert und koordiniert werden. Möglich machen das zwei Komponenten: das zentrale Leitsystem, in dem alle Prozesse zusammenlaufen, und die Next Box, über die die einzelnen Anlagen in das Virtuelle Kraftwerk eingebunden werden. 

 

Besucht mit uns die Handelsabteilung von Next Kraftwerke am Standort Köln. Erfahrt mehr über die Möglichkeiten der Digitalisierung, mit denen das virtuelle Kraftwerk tausende Stromerzeuger, -verbraucher und -speicher vernetzt und über Stromhändler an die Märkte bringt.